Nachdem wir uns schon 4 Tag illegal in Thailand aufhielten, (haben vergessen unser Visum zu verlaengern) mussten wir unsere Plaene aendern und nach Kambodscha fluechten.
Somit gings erstmal nach Battambang. Wir verbrachten in dieser 158,000 Einwohner Stadt, die vor allem durch gut erhaltenen franzoesischen Bauten bekannt ist, 3 Tage. In der naeheren Umgebung konnten wir die Killing Caves, eine Ruine und einige Wats (Tempel) besichtigen. Bei einer kleinen Mopedtour durch die umliegenden Doerfer begruessten uns die einheimischen Kinder herzlichst und winkten uns zu. Den Abschluss bildete eine Fahrt mit dem beruehmten eingleisigen Bamboozug.
Die Bootsfahrt nach Siem Riep dauerte dann zwar ueber 7 Stunden, war aber jede Minute wert. Entlang des Flussufers konnten wir einige Siedler bei ihrer taeglichen Arbeit, wie fischen und Waesche waschen, beobachten.
Nicht muede von den Strapazen, fuhren wir noch am selben Abend zu der weltberuehmten Ruinenstadt Angkor, wo wir den wunderschoenen Sonnenuntergang auf dem Plateau des Elefantentempel geniessen konnten.
Auch die naechsten Tage verplanten wir mit der Besichtigung der Tempelanlagen ein, die zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert erbaut wurden.
Vor allem Angkor Wat und das von Baeumen bewachsene Ta Phrom waren sehr beeindruckend.
Nach 3 Tagen und ca. 40 Tempeln hatten wir dann wieder genug und fuhren mit dem Bus weiter in die Hauptstadt Phnom Penh. Dort konnten wir die Schrecken der kambodschanischen Geschichte sehen. 1975 kamen dort die so genanntnen Khmer Rouge (Roten Khmer) an die Macht. Diese kommunistische Gruppierung setzte es sich zum Ziel alle Leute mit hoeherer Bildung zu toeten, um aus Kambodscha wieder einen einfachen Bauernstaat zu machen. Am ersten Tag in der Hauptstadt fuhren wir zu den Killing Fields, wo alle Gegner des Regimes gebracht wurden um sie anschliessend brutal zu ermorden. Auf unserem Rundgang sahen wir mehrere Massengraeber in denen die Leichen verscharrt wurden. Anschliessend besichtigten wir noch das Tuol Sleng Museum. Eine ehemalige Schule, die von den Roten Khmer in ein Gefaengnis umgebaut wurde. Nun als Museum eingerichtet, dient sie als ewige Erinnerung an die damaligen Graeuelaten. Wir sahen die Zellen der Insassen und konnten auf den Tafeln die Bilder der Verstorbenen sehen. Traurige Billanz des 4-jaehrigen Kommunsisten-Regimes waren uebrigens mehr als 2 Millionen Tote. Bei der damaligen Geamtbevoelkerung von 7 Millionen wurde also fast ein Drittel umgebracht.
Nach diesen erschreckenden Bildern fuhren wir wieder zurueck in unser Hostel. Am naechsten Tag sahen wir uns dann noch den Koenigspalast und das Natinalmuseum an und buchten einen Flug nach Laos.
Unser Flug ging am 13.03 und brachte uns in die Hauptstadt Vientiane (hat nichts mit Vietnam zu tun ;-).
85 % des Landes sind mit Wald bedeckt so ist es auch kein Wunder das hier nur ca. 5 Millionen Menschen leben. Vientane mit seinen 200,000 Einwohnern ist schon die groesste Stadt des Landes und wird oft auch als die ruhigste Hauptstadt der Welt bezeichnet.
In 2 Tagen hatten wir gleich alle groesseren Sehenswuerdigkeiten (Pha That Luang & Buddha Park) gesehen und machten uns auf den Weg zum Party-Ort Vang Vieng. Hier wimmelt es von Jungen Leuten und der Hauptgrund warum sie hier her kommen ist Tubing am Nam Song River. An unserem ersten Abend goennten wir uns bei einem chilligen Restaurant am Ufer des Flusses ein ausgiebiges Essen und tranken dazu ein Bier (aus Einem wurden dann 10 und um 2 Uhr gings mit einen kleinen Damenspitz ins Bett)
Da wir fuer den naechsten Tag schon unsere Tubingtour gebucht hatten, mussten wir leider ein paar Stunden spaeter schon wieder aufstehen. Das erste Bier lies aber nicht lange auf sich warten und so gings lustig weiter. Fuer alle die noch nie von Tubing gehoert haben – hier gehts hauptsaechlich darum das man sich in einem LKW-Schlauch den Fluss runter treiben laesst und alle paar Meter bei einer kleinen Bar am Flussufer auf ein Beer-Lao einkehrt. So wie Apres Ski nur ohne das Skifahren... Man kann sich aber trotzdem sportlich betaetigen: Mittels einem Seil kann man sich von 5, 8 und 10 Meter hohen Tuermen ins Wasser schwingen.
Danach gings nach Luang Prabang und dort gefiel es uns wirklich sehr gut. Die Stadt hatte einfach Flair und Charme und vieles erinnert an die franzoesische Kolonialzeit. Wir besichtigenten einen wunderschoenen Wasserfall, der zu einem der Hoehepunkte in Laos zaehlte. Weiter gings nach Nong Khiaw. Hier blieben wir jedoch nur eine Nacht.
Unser letzter Stopp in Laos war Muang Sing. Die Stadt selber hat nichts zu bieten, der einzige Grund warum man hier her kommt ist Trekking in den umliegenden Bergen.
Wir buchten eine sehr guenstige 2 Tagestour mit Uebernachtung in einem Akah Village. Da wir die einzigen 3 Leute bei dieser Tour waren, hatten wir einen Guide fuer uns alleine. Wie sich schnell heraus stellte war Go ein wirklich lustiger Kerl, der den Dschungel rund um Muang Sing wie seine Westentasche kannte. Am ersten Tag wanderten wir ca. 4 Stunden durch den dichten Wald und kamen am Nachmittag in einem kleinen Bergdorf, das von ca. 200 Leuten besiedelt war, an.
Dort wurden wir in der Bambushuette des “Chiefs“ untergebracht. Go agierte als Dolmetscher und so erfurhen wir einige intressante Dinge ueber das Alltagsleben der Akah-Leute.
Zum Abendessen gabe es ein delikates Laos BBQ-Chicken mit Gemuese und danach wurden wir noch von 3 Dorfbewohnerinnen massiert. Auch einen Lao Lao (Whisky) mussten wir noch mit dem Chief und seinen Maennern trinken.
Am naechsten Tag wanderten wir zurueck nach Muang Sing, wo wir am Nachmittag erschoepft ankamen. Wir erwischten gerade noch den letzten Bus an die thailaendische Grenze und kamen am Abend in Huay Xai an. Am Morgen fuhren wir dann mit der Faehre weiter nach Chiang Khong um nun das letzte Monat unserer Weltreise hier in Thailand zu verbringen.
Bis bald Alex, Martin & Gerald
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| Kambodscha & Laos |

6 Kommentare:
Dobre Den Matl!!
Habe zufällig von eurer Seite erfahren und es ist echt Super was ihr da macht. Zufällig war ich auch zur selben Zeit in Thailand wie du, wäre eine fetzen Gaudi gewesen wenn wir uns getroffen hätten!!!
Wünsche euch noch viel spass die letzten paar Tage und ich noch alles gute
Patrick
PS: Vieleicht meldest dich mal www.mayr.patrick@yahoo.de
Burschen, bei euren Berichten läuft mir das Wasser im Mund zusammen!
Genießt euren letzten Monat und denkt immer daran: Tut nichts was ich nicht auch tun würde ;-)
Ich für meinen Teil fahr heut für ein verlängertes WE nach Barcelona ... sozusagen um der wieder aufkeimenden Reiselust etwas Genüge zu tun.
peace
Katzi
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Hola Chicas!!!
He i glaub de Ruinen wo ihr gwesen seits, do haums Mortal Combat gedreht. sowas von geil. I hoff ihr hobts de heiligen Stätten vom Lui Kang ned entweiht. *gg*
Aber jetzt wieder zurück von dem schönen heimischen Leben in Thailand und der Geburtstätte von Mortal Combat zu unserer Weltreise...
Nach langen Strapazen sind wir in der Hauptstadt von Oberösterreich, wie es die Einheimischen nennen(völlig Meschuge die Typen wenn du mich fragst alter), angekommen. Wir wurden aufs herzlichste empfangen und die Gastfreundschaft der Menschen hier ist unglaublich. Am Flughafen angekommen wurden wir sofort umarmt, in eine kleine Seitengasse abgedrengt und sanft mit einem Gummiknüppel in den Schlaf gewiegt.
Fröhlich und strotzend vor Energie erwachten wir am nächsten Morgen in der Eingangshalle. Der einzige Stimmungstrüber war der Verlust unserer Geldbörsen und unseres letzen Restes Sunshine-Acids.
Gott sei Dank hatten sie die Biertanks in unseren Rucksäcken nicht entdeckt. So, frisch gestärkt mit unzähligen Bivos, machten wir uns auf das urige Land zu erkunden.
Eine Rikscha, ihr werdet es nicht glauben komplett aus Aluminium und mit 4 Reifen, brachte uns ins Herz der Tempelstadt Linz. Wir mussten noch nichtmal den Rikschafahrer mit einer Peitsche antreiben.
Im spirituellen Kern von Linz angekommen, waren wir natürlich heiß auf Kultur und vom Wissensdurst geplagt. Nach einem kurzem Plausch über Gott und die Welt, wies uns ein netter einheimischer den Weg zum Kulturellen Heiligtum der Stadt. Er nannte es ehrwürdig "Ostende".
Von all den tollen Geschichten, über Alkohol der vom Himmel fällt und Frauen so schön dass einem das Herz stehen bleibt, begeistert machten wir uns auf den Weg.
Dort angekommen stießen wir aber auf eine andere, wildere Bevölkerungsgruppe, die Zuhälter.
Grün und Blau geprügelt räumten wir das Schlachtfeld und machten uns auf in höhere, mehr im Landesinneren gelegene Gebiete. Auf Grund der Erzählungen eines Einheimischen, reissten wir in einem Gefährt, auch genannt der "BangBus" in ein abgelegenes Bergdorf Namens "Gramastetten". Nach einer Reise voller Strapazen und einer Dauer von umgerechnet 2 Schweinejahren erreichten wir unser Ziel. Geblendet von der Schönheit und Einzigartigkeit dieses Ortes, kam uns das güldene El Dorado wie ein billiger fikiFiki-Markt in Thailand vor. Schon bei unserer Ankunft wurden wir durch das Ritual des Komasaufens in den Stamm aufgenommen und durften im Haus des Stammeshäuptling "Zum Nordlicht" übernachten. Das Essen und trinken lag buchstäblich auf dem Fussboden, von dem wir auch unser Frühstück zu uns nahmen. Gestärkt durch etliche Gläser des lokalen Alkohols "A Hoibe bitte", nahmen wir eine Rafting und Tauchtour in Angriff. Die Rodl, ein reißender und furchteinflössender Fluss erwartete uns...
Ob wir dem wilden und unzähmbaren, nassen Element die Stirn bieten konnten, erfahrt ihr bei unserem nächsten Aufenthalt im so genannten Gilges Internetcafe...
So long Suckers...
hahaha mex - wie geil ... ;-)
war da fad?
a bissal *gg*
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